Schweres Wochenende in der Eifel
Das Rennwochenende auf den Nürburgring (20. – 22.05.2011) zählte für den schnellen Sachsen auf der Yamaha nicht zu den besten seiner Karriere. Am Ende waren es zwei elfte Plätze in der Eifel, die Sascha heraus fahren konnte. In der Meisterschaft liegt er jetzt auf Platz zwölf.
Schon am Freitag ging es holprig los. „Wir haben den ganzen Freitag am Fahrwerk gearbeitet, aber kamen auf keinen grünen Zweig“, sagte Sascha. Das größte Problem war dabei, dass er die Reifen nicht zum Arbeiten bekommen hat „und somit hatten wir keinen Grip. Die Teamarbeit auch zusammen mit Jörg hat echt Spaß gemacht, weil man einfach merkte, dass jeder daran interessiert ist es weiterzubringen. Leider hat aber die Zeit nicht ausgereicht, da wir uns am Freitag etwas in eine falsche Richtung verrannt hatten“, sagte der Yamaha-Pilot.
Als es an die Zeittrainings am Samstag ging, lief es für das Team YAMAHA Motor Deutschland schon etwas besser, aber dennoch gab es weiterhin Probleme mit dem Fahrwerk. „Es lief schon etwas besser, aber dennoch standen wir viel zu weit hinten in der Startaufstellung“, gestand Sascha, denn mit Startplatz elf war er nicht zufrieden.
Motiviert startete Sascha am Rennsonntag ins erste Rennen in der Eifel. Nach dem Start wurde Sascha in der engen und sehr heiklen ersten Kurve eingeklemmt und verlor wieder ein paar Plätze. „Leider habe ich danach zu lange gebraucht, um wieder an den Leuten vor mir vorbeizukommen. Da war dann einfach der Zug an der Spitze abgefahren.”
Typisch für die Eifel versank das zweite Rennen im Wetterchaos. „Eigentlich wollte ich das zweite Rennen mit einem sehr harten Stoßdämpfer fahren, als es dann aber 15 Minuten vor dem Start zu regnen begann, mussten wir alle Pläne über den Haufen werfen.“ Um sich etwas auf die nasse Strecke einstellen zu können, durften alle Fahrer für fünf Minuten auf den Nürburgring. Danach gab es noch einmal fünf Minuten Pause in der Box. „Jeder hatte auf Regen umgebaut. Wir haben den harten Stoßdämpfer gewechselt, weil man damit nicht im Regen fahren kann. Nach dem heftigen, aber kurzen Schauer kam sofort die Sonne raus. Und als wir wieder auf die Strecke fuhren, war klar, dass es trocken werden würde“, schilderte Sascha, „In der Startaufstellung haben wir dann wieder angefangen auf die Trockenabstimmung umzubauen, aber leider haben wir es zeitlich nicht mehr geschafft auf den harten Dämpfer einzubauen. Deshalb ging ich dann mit Slicks und einem recht weichen Dämpfer ins Rennen.“ Mit diesem Mix aus Nass- und Trockenabstimmung war es für Sascha schwierig den nötigen Speed aufzubauen. „Mit der Abstimmung in die erste Kurve zu fahren, war schon ein echt komisches Gefühl“, gestand Sascha mit großen Augen. Ähnlich wie im ersten Rennen, wurde der Sachse bereits in der ersten Runde aufgehalten, denn ein Highsider direkt vor ihm ausgangs der ersten Kurve kostete ihn viel Zeit. „In der Mercedes-Arena hatte dann ein anderer Fahrer einen heftigen Rutscher vor mir und ich musste ausweichen.“ Auch in diesem Rennen blieb Sascha ein elfter Platz. „Zufrieden bin ich damit natürlich nicht, aber wir werden weiter und noch härter arbeiten, um dorthin zu kommen, wo wir hin gehören und das nicht der elfte Platz. Es war ein wirklich hartes Wochenende, aber wir fahren in zwei Wochen an den Sachsenring, um zu testen und dort werden wir weitere Fortschritte machen um dann wieder an an den Speed aus Oschersleben anknüpfen zu können“, sagte Sascha zuversichtlich.
RSS Feed für Kommentare zu diesem Artikel. TrackBack URL































Keine Kommentare »
Noch keine Kommentare