Wechselhaftes Wochenende in Schleiz
Nach seinem WM-Einsatz auf der Kalex-Moto2 musste sich Sascha erst wieder an die 1000ccm seiner Yamaha R1 gewöhnen. “Es war schwer für mich ein gutes Setup für Schleiz zu finden, weil sie Strecke so wellig ist”, schildert der junge Sachse. Genau das war dann auch der Grund, weshalb er im Qualifying nicht über Startplatz 16 hinauskam.
Das erste Rennen konnte Sascha gut beginnen und ein starker Start katapultierte ihn auf Platz zwölf. “Ich musste mich dann erstmal an Andy [Meklau] vorbeikämpfen. Die Lücke zu Didi [van Keymeulen] konnte ich dann schließen und an ihm vorbei gehen. An Jörg [Teuchert] war ich auch mal fast vorbei. Mit Platz sieben bin ich aber sehr glücklich”, freute er sich nach dem Rennen, “Es fühlt sich gut an, so viele Plätze gut zu machen und mitfighten zu können.” Im Rennen fuhr Sascha außerdem mit einer 1:26,9 die fünftschnellste Rundenzeit.
Rennen zwei begann holprig und endete vorzeitig. Das Problem war, dass die Kette auf Grund eines kaputten Ritzels übersprang. “Ich konnte dann einfach nicht richtig ans Gas gehen, also die Kraft wurde nicht richtig übertragen”, zeigte sich Sascha etwas frustriert, denn er wollte gern an seine Leistungen aus dem ersten Lauf anknüpfen.
“Im Großen und Ganzen bin ich trotzdem sehr zufrieden. Der siebte Platz war meine beste Platzierung dieses Jahr. Vielen Dank an mein Team, das einen tollen Job gemacht hat, und natürlich an die vielen “Heiteren Hommel Homies”, die mich kräftig unterstützten!”
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