Gelungenes Heimspiel
Am Wochenende (18.-20.06.2010) gastierte die IDM zur vierten Runde auf dem Sachsenring. Wie immer zu Saschas Heimrennen reisten die „Heiteren Hommel Homies“ zu Hauf an. „Es waren echt viele Freunde, Bekannte und Verwandte am Start. Das war richtig cool und motiviert ungemein“, freute sich Sascha.
Bereits am Freitag konnte er gute Zeiten fahren. Das war eine gute Ausgangslange für die Qualifikationstrainings am Samstag. Im ersten der beiden Durchläufe fuhr er mit den härteren Rennreifen auf einen guten elften Platz. „Für das zweite Quali haben wir noch einiges am Setup geändert und ich bin mit der weicheren Mischung für die Rennreifen raus. Ich bin dann auch gleich als erster auf die Strecke um ein paar freie Runden zu haben.“, schildert der Yamaha-Pilot. Diese Taktik zahlte sich auch aus, denn am Ende qualifizierte er sich für den neunten Startplatz. „Mit der 1:25,4 Minuten und nur 3/10 Sekunden hinter Jörg [Teuchert] brauch ich mich nicht zu schämen“, grinste er am Abend.
Nach einem guten Start in Rennen eins konnte er in der Spitzengruppe einige Runden mitfahren und dann auch den Anschluss halten. „Meine große Schwachstelle sind immer noch die nachlassenden Reifen. Damit kann ich noch nicht richtig umgehen. Das muss ich einfach noch lernen.“, erklärt Sascha. Wenige Runden vor Schluss musste dann Sascha durch den Kies, weil er wegen eines Rutschers über das Vorderrad aufmachen musste. Dadurch verlor er gut 20 Sekunden und musste sich auf Platz 14 wieder einreihen. Mit einer fulminanten Aufholjagd, konnte er nicht nur den Abstand zu Platz 13 ausmerzen, sondern sich auch noch auf Rang 12 vorarbeiten. „Schade, der Rutscher hat mir mein Rennen etwas kaputt gemacht. Platz sechs zwischen Jörg [Teuchert] und Didi [Didier van Keymeulen] wäre echt ein geiles Resultat gewesen.“, trauert er etwas seiner verlorenen Position nach.
Das zweite Rennen verlief ähnlich. Ein guter Start katapultierte ihn an die Spitzengruppe heran, doch dann „begann der Reifen nachzulassen. Das ist ja ganz natürlich, und wie gesagt: ich muss den Umgang damit noch lernen.“, erklärt er. Gegen Ende des Rennens kämpfte er dann hart aber fair mit dem Schweizer Roman Stamm und dem Tschechen Matej Smrz. „Wir haben uns dann mit den Überholmanövern gegenseitig aufgehalten und dann konnte Roman [Stamm] noch etwas wegfahren.“, schildert Sascha die Schlussphase aus seiner Sicht. Nach dem Rennen zeigte sich Sascha aber mit Platz acht sichtlich zufrieden.
Sascha: „Die Sache mit den Reifen muss ich noch hinbekommen, aber das Team macht einen super Job und die Fans haben mich auch noch zusätzlich gepusht. Vielen Dank an euch alle!“
[Text: Clemens Schreiter]
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Danke für die tollen Stunden… Hat mich sehr gefreut entlich mal dabei gewesen zu sein…
Hoffe wir sehen uns bald wieder!
In alter Frische… dein Hommel-Homie-Toni
Kommentar by Dun am 23. Juni 2010 um 17:08 Uhr