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3. IDM Rennwochenende auf dem Nürburgring

01. 06. 2010

Am Mittwoch startete Sascha Richtung Eifel um am Wochenende (28. -30.05.10) seine Runden auf dem Nürburgring zu drehen. „Es ist wichtig viel zu fahren. Ich muss noch an meinem Fahrstil arbeiten, um noch schneller zu werden.“ Freitag nutze Sascha ausgiebig um das Setup für das Wochenende herauszufahren. Am Ende des Tages war er zuversichtlich für ein gutes Zeittraining am Samstag.

Die Arbeit von Freitag zahlte sich am Qualifying-Tag aus: Startplatz 9. „Ich komme jedes Wochenende besser mit dem Superbike zurecht und heute war ich nur rund zwei Zehntel langsamer als Martin Bauer!“, freute er sich. Auch mit den Rennreifen für Sonntag konnte Sascha sich stetig steigern und gute Rundenzeiten fahren.

Rennen eins der IDM SUPERBIKE endete für Sascha vorzeitig im Kiesbett. In der zweiten Runde hinter Gareth Jones versuchte Sascha in der NGK-Schikane am Australier vorbeizugehen. „Die Strecke ist dort neben der Ideallinie sehr wellig und dafür war ich zu spät auf der Bremse“, resümierte er kritisch. Er selbst stufte es als überhastete Aktion ein, denn er „wollte unbedingt an Jones vorbei, dass die anderen nicht abhauen“. Er zerstörte seine Yamaha stark im Kiesbett, was für das Team viel Arbeit bedeutete. „Die Jungs haben einen großartigen Job gemacht und mir in der kurzen Zeit wieder ein gutes Motorrad hingestellt“, lobte Sascha sein Team.

Das zweite Rennen begann sehr gut und endete schon in der ersten Kurve durch einen Massensturz. Ausgelöst wurde er durch Matej Smrz, der unter anderem Jörg Teuchert und Barry Venemann unsanft auf den Asphalt schickte. Zum Re-Start legte Sascha einen Traumstart hin und kam als vierter direkt hinter Jörg Teuchert aus der Runde wieder auf Start-Ziel vorbei. „Ich hatte einen Reifen, den ich im Training noch nicht gefahren bin und musste mich erst auf ihn einstellen.“, erklärte Sascha. Bis zu einem Rutscher in der neunten Runde konnte Sascha mit KTM-Pilot Stefan Nebel mitfahren. „Durch den Rutscher musste ich durchs Kiesbett und ich habe fünf Sekunden verloren.“, fasste der Sachse zusammen. Er reihte sich in die Kampfgruppe bestehend aus Philipp Hafeneger, Dario Giuseppetti und Vesa Kallio wieder ein. Am Ende konnte er sich bis auf die zwölfte Position hinter Hafeneger vorarbeiten. „Es ist ärgerlich, weil ich von den Zeiten her in den Top Ten hätte mitfahren können.“, erläuterte Sascha und setzte fort, „Jetzt müssen wir uns auf den Sachsenring vorbeireiten. Ich hoffe, dass viele Freunde und Fans aus meiner Heimat kommen und mich unterstützen.“

[Text: Clemens Schreiter]

1 Kommentar »

  1. starke Leistung Sascha!
    netter aussagekräftiger Text Clemens! =)

    Liebe Grüße aus RO Hendrik

    Kommentar by Hendrik am 2. Juni 2010 um 09:17 Uhr

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