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Zwei Mal gepunktet trotz Regenchaos

29. 05. 2010

Der Freitag in Oschersleben war noch freundlich und trocken. Die freien Trainings konnte Sascha nutzen um ein gutes Trocken-Setup zu erarbeiten. Der Samstag war jedoch so verregnet, dass die Qualifyings mit mehr als 100 Stürzen mehr Chaos bedeuteten, als vernünftig schnelle Rundenzeiten in den Asphalt zu brennen. „Bei 5° C Streckentemperatur konnte ich die Reifen nicht richtig zum Arbeiten bringen“, schildert Sascha. Gegen Ende des zweiten Durchganges stürzte Sascha noch, was ein Weiterfahren verhinderte, da ein Lenkerstummel abgebrochen war. Er selbst blieb aber unverletzt. Am Ende stand Startplatz 23 zu Buche.

„Ich hatte im ersten Rennen einen recht guten Start. Leider wurde ich ausgangs der zweiten Kurve auf die Wiese abgedrängt und ich verlor sehr viele Plätze“, erklärt Sascha die Eindrücke aus der ersten Runde. In den folgenden Runden konnte sich Sascha an die Gruppe um Platz elf herankämpfen. „Ich muss noch lernen besser mit den abbauenden Reifen umzugehen, dass ich auch am Ende des Rennens schnell fahren kann.“, reflektiert der junge Sachse. Aus diesem Grund hatte er im harten Fight mit Schleiz-Sieger von 2009, Dario Giuseppetti, und Gareth Jones, der in der vergangenen Saison in Oschersleben aufs Podium fuhr, das Nachsehen. „Nach Startplatz 23 ist der 14. Rang hier ein Ergebnis, mit dem ich leben kann.“

Das zweite Rennen verlief ähnlich: der Start funktionierte gut und er konnte sich hinter Vorjahres Konkurrent Sebastien Diss platzieren. Später kam dann noch Giuseppetti und Gareth Jones, die erst an Sascha vorbei gehen konnten. „Gareth konnte ich dann zum Glück doch noch überholen.“, freut sich Sascha, „Vielleicht wäre es noch etwas nach vorn gegangen, wenn nicht abgebrochen worden wäre.“ Aber auch hier zeigte er sich nach dem Rennen ganz zufrieden mit Platz 13.

„Ich freue mich jetzt auf den Nürburgring: dann habe ich meine Prüfungen weg und die Strecke liegt mir – letztes Jahr konnte ich hier beide Rennen gewinnen.“, und wirft noch ein, „wünscht mir Glück!“

[Text: Clemens Schreiter]

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